Mein Leben
verlief bis auf einige Jahre im Krisenmodus. Meine Kindheit war gespickt mit traumatischen Erlebnissen. Die Teenizeit ebenso. Als es langsam ins Erwachsenenalter ging, war ich von meiner Persönlichkeit her komplett beziehungsuntauglich, in gewissem Sinne arrogant, Mitgefühl kannte ich nicht. Das Wort „Gefühl“ allein schon sagte mir nichts. Lachen oder weinen konnte ich nicht. Mein System war von einer Armatur umgeben, ich war im konstanten Schutzmechanismus.

Ich arbeitete sehr viel an mir, machte Gruppen, Workshops, Trainings ohne Ende, und es tat sich was. Meine Rüstung begann zu schmelzen, ich wurde lebendig. Nachdem ich mich immer besser zu fühlen begann, kam eine Beziehung, die mir den Rest gab und mir das ganze Ausmaß meiner als Kind nie gefühlten Bedürftigkeit und Schwäche offenbarte. Sie rief eine Krise ohnegleichen hervor. Ich war nahe daran, mich selbst zu zerstören.

So schwer es manchmal war, ich habe immer wieder Verantwortung für meinen Zustand übernommen und alles genutzt für mein inneres Wachstum. Heute bin ich unendlich dankbar für das, was ich durchgemacht habe, denn es hat mich sehr verändert. Mein Herz und mein Geist wurden geläutert. Tatsächlich weiß ich nicht, ob diese Läuterung jemals aufhört. So fühle ich heute Menschen sehr tief und helfe ihnen, dem Ruf ihrer Seele beziehungsweise ihres SELBST zu folgen.

Krisenzeiten
offenbaren viel über unsere Persönlichkeit. Sie können das Leben eines Menschen zerstören oder aufrichten. Für mich gibt es nur eine hilfreiche Sichtweise, nämlich die: Sie bergen ein hohes Potential zur Weiterentwicklung. Letzten Endes dient alles unserem Besten, und unser Bestes ist unser SELBST. Da wir ES vermeiden, sucht ES nach Wegen. Diese Wege müssen schmerzhaft sein, sonst hören wir nicht hin.

Das Jahr 2020
Auf eindringliche Weise hat sich die Seele des Menschen in Erinnerung gebracht und tut es weiterhin. Sie fordert uns auf, unser Leben zu überdenken, neue Positionen einzunehmen, sowohl zu weltlichen Dingen, die seit langem schon in eine für den Menschen und die Erde zerstörerische Richtung laufen, als auch zum persönlichen Leben.

Wie leicht sind wir
in einem, oftmals sogar unbewussten, Automatismus gefangen. Unser Leben läuft so dahin, wir sind nicht wirklich glücklich und sind immerzu beschäftigt. Wir kümmern uns um dieses und jenes, scheinbar alles so wichtig und vorrangig – doch nie um unser eigenes Innerstes. Was vermeiden wir? Und was ist denn eigentlich unser tiefstes Sehnen?

Vermeiden bezieht sich nicht nur auf unangenehme Dinge. Unsere höchste Qualifikation besteht darin, unser wahres SELBST zu vermeiden. GOTT zu vermeiden. Es gibt kaum etwas Tragischeres als dies!

Der Weg zum SELBST
Aufmerksamkeit ist Nahrung. Das, dem wir Aufmerksamkeit schenken, wird wachsen. Was will ich nähren? Wie will ich mich fühlen? Im Licht oder in der Dunkelheit?

Was ist Dunkelheit?
Jedes Gefühl, was nicht glücklich ist, auch die kleinste Mulmigkeit.

Was ist Licht?
Innerer Frieden. Freude ohne Grund. Wahre Vergebung.

Bringen wir Licht und Dunkelheit zusammen, verschwindet die Dunkelheit. Nicht durch Kampf oder Widerstand, sondern einfach dadurch, dass wir das Licht herein bringen. Innerer Frieden wird unvermeidlich.

Die Lösung aller Dinge liegt in uns, nicht außerhalb von uns.

LICHTpunkt sein
In jedem von uns wohnt ein Licht. Es ist gänzlich rein, vollkommen und grenzenlos. In seinem kleinsten Zustand ist er als Funke dennoch vorhanden. Aufmerksamkeit und Hingabe lassen ihn wachsen. Die Welt ist jetzt sehr dunkel und sehr müde. Schließe dich ihr nicht an. Wende dich dem ewigen LICHT in dir zu und teile es mit jedem, an den du denkst und mit jedem, den du siehst. Sei ein LICHTpunkt.

Willst du das lernen? Willst du lieben lernen, was dasselbe ist?

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