Aktualisiert am 28. Oktober 2021 von Brigitte Bokelmann

Jeder Mensch hat einen inneren Altar. Leider erstrahlt der Altar in seltenen Fällen, er kann das nicht empfangen, was zu empfangen seine Funktion ist: Das Licht der Wahrheit oder die Liebe GOTTES.

Wir sind uns des inneren Altars oft nicht bewusst, 
denn alle möglichen und unmöglichen Gedanken, die wir über die Welt, das aktuelle Zeitgeschehen, uns selbst und andere Menschen hegen, halten ihn verschleiert: Konflikthafte Beziehungen, Sorgen, Wünsche, Überzeugungen, unsere Urteile, der Hass, Vorwürfe, Schmerzen, Traumata aus der Vergangenheit, an die wir immer noch hängen und damit (als Opfer) unser Recht auf unglücklich sein beanspruchen. Allesamt sind es nur Erscheinungen, die kommen und gehen, doch wir messen ihnen eine besondere Wichtigkeit bei. Und dann wundern wir uns, warum es uns so geht, wie es uns geht.

So muss GOTT warten.
Tatsächlich tut ER das sogar mit unendlicher Geduld. ER weiß, dass wir schließlich alles loslassen werden, woran wir jetzt noch festhalten. ER weiß es, weil das Licht des Verstehens schließlich in uns aufgehen wird: Dass unser eigenes, ego-geführtes Denken und Wollen uns nur Trennung und damit Angst, Krankheit, Leid und Tod verschafft.

Das Licht des Verstehens jedoch,
das von GOTT kommt, ist in jedem Menschen als Funke vorhanden. Dieses Licht ist die Wahrheit, es ist das CHRISTUSlicht. Alles andere ist nur Täuschung = Illusion.

Je früher wir bereit sind, uns diesem Licht und nur noch diesem Licht hinzugeben, umso früher werden wir unser reines, wahres SEIN, unser EINSSEIN, in dem kein Mangel und keine Trennung, keine Angst, kein Schmerz und kein Tod existiert, erkennen.

Dieses Licht will nur eines:
Sich ausdehnen. Es will geteilt werden. Die Eigenschaft des Lichtes ist Ausdehnung. Niemand kann es stetig erfahren, der es für sich allein behalten will.

GOTT ist. SEIN Licht ist. SEINE Liebe ist.
Das, und nur das ist die ewige Wahrheit.

 

Die Öffnung des inneren Altars

Zwei Wege von vielen

1) In der Alltags-Praxis
Wo und mit wem auch immer wir gerade sind: Wenn wir wahrhaft vergeben, wird für einen heiligen Augenblick lang Licht in uns als auch in unserem Nächsten befreit. Frieden und Freude können sofort erfahren werden. Die Erfahrung bleibt, bis wir das Schwert des Urteils wieder aufnehmen. Mit jeder Vergebung erstrahlt das Licht des inneren Altars heller.

2) In Meditation
Bereitwillig vergebend lassen wir alles los, was uns beschäftigt und laden den HEILIGEN GEIST** zu uns ein. Still öffnet ER den Altar und heilt unseren Geist. Jetzt können wir SEIN Licht, SEINEN Frieden und SEINE Liebe empfangen. Von hier aus dehnt ER sich aus in die Welt.

Beide Wege sind bedeutsam und sollten praktiziert werden.

“Erkenntnis kommt vom Altar im Inneren und ist zeitlos, weil sie gewiss ist. Die Wahrheit wahrnehmen ist nicht dasselbe, wie sie erkennen.” – Ein Kurs in Wundern* T.3.III.5:12-13

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* Ein Kurs in Wundern©, Greuthof Verlag, Freiburg i.Br.

** Selbstverständlich kannst du eine anderes Wort, das für dich die vollkommene Liebe der Schöpfung symbolisiert, wählen. Wichtig ist, dass du eine Beziehung zu dem Wort hast.