Aktualisiert am 20. November 2021 von Brigitte Bokelmann

In diesem Beitrag will ich eine ganz praktische Erfahrung mit dir teilen, die sehr anschaulich zeigt, wie du jede Situation, in der du dich befindest, als ein Tor zur Hölle oder als ein Tor zum Himmel nutzen kannst. Vor ein paar Tagen erhielt ich die Diagnose: Haarriss im linken Fuß, was die leichteste Form eines Bruches ist. Therapie: Ein richtig dicker, großer Schuh, zwei Krücken und tägliche Thrombose-Spritzen, die ich mir selbst verabreichen muss.

Da weder mein Arzt noch ich damit gerechnet hatten, war meine erste Reaktion ein bzw. mehrere ungehaltene „Waaaaaas????? Ich lebe allein! Wie soll ich das machen????“ Hier bewahrheitet sich sehr schön:

„Das Ego spricht immer zuerst.“ – Ein Kurs in Wundern©* T.6.IV.2

Hätte ich dieser Ungehaltenheit viel länger nachgegeben, hätte sie mich zweifelsohne, denn das weiß ich gut aus Erfahrung, in die Hölle geführt. Mit Hölle meine ich Angst, Depression, Schmerz, Verzweiflung, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut und so weiter. Was jedoch geschah, war etwas ganz anderes:

Sehr schnell erinnerte ich mich daran,
dass alles meinem Besten dient, auch wenn ich im Moment nicht sehen konnte, wie so ein Missgeschick ausgerechnet jetzt oder überhaupt meinem Besten dienen könnte. Die Lektionen Ü.24 und Ü.25 aus Ein Kurs in Wundern© jedoch, die ich dir ans Herz lege, habe ich, nachdem ich einmal ihre spontane Heilwirkung in aller Tiefe für mich erfasst hatte, verinnerlicht. So kommt ihre Quintessenz nahezu schon automatisch in mein Bewusstsein, wenn es unangenehm wird.

Hier ein Auszug
aus Ü.24: „Ich nehme nicht wahr, was zu meinem Besten ist.“

„Wenn du merken würdest, dass du nicht wahrnimmst, was zu deinem Besten ist, so könnte man dich lehren, was es ist. Aber angesichts deiner Überzeugung, dass du doch weißt, was es ist, kannst du nicht lernen. Der heutige Leitgedanke ist ein Schritt zum Öffnen deines Geistes, damit das Lernen beginnen kann.“ – Ein Kurs in Wundern©, Ü.24.2:1-3

Und aus Lektion Ü.25: „Ich weiß nicht, wozu irgendetwas dient.“

„Alles ist zu deinem Besten. Das ist es, wozu es dient; das ist sein Sinn und Zweck; und das ist es, was es bedeutet. Indem du das erfasst, werden deine Ziele geeint. Indem du das erfasst, bekommt das, was du siehst, eine Bedeutung. Du nimmst die Welt und alles in ihr aus dem Blickwinkel von Egozielen als bedeutungsvoll wahr. Diese Ziele haben nichts mit deinem Besten zu tun, weil das Ego nicht du ist. Aufgrund dieser falschen Identifikation bist du unfähig, zu verstehen, wozu irgend etwas dient.“ – Ein Kurs in Wundern©, Ü.25.1:3-2:3

Ich entschied mich für eine klare Ausrichtung auf den Frieden GOTTES.
Was ich damit meine, ist der innere Frieden, der vollkommen unabhängig ist von dem, was ich gerade erlebe. Das ist wahre Freiheit und das allein wollte ich. Also fokussierte ich meine gesamte Aufmerksamkeit, meinen ganzen Willen, darauf. Den Frieden GOTTES in dieser Situation und immer wieder aufs Neue zu meiner absoluten Priorität zu machen, schenkt mir – mit (nicht trotz) allem – erholsame Nachtruhen und mehr.

In mir ist kein Jammertal und keine Angst.
Ich schaue vergebend auf auftauchende Gedanken oder Bilder, die mir das Ego liefert und womit es mich in Versuchung führen will. Spannenderweise werden sie weniger und verlieren an Beharrlichkeit.

Und wie schön sich die Dinge auf praktischer Ebene fügen!
Liebe Menschen um mich herum bieten mir Hilfe an. Mit ein bisschen Intuition und Kreativität entpuppt es sich sogar als durchaus möglich, eine volle Tasse Tee mit zwei Krücken wohlbehalten über einen Wollteppich hin zum Sessel zu bringen. In mir ist Frieden, Leichtigkeit und Vertrauen. Halleluja!

Während ich dies hier schreibe,
fühle ich Dankbarkeit aufsteigen für Jesus und seinen Kurs, der mich mit Hilfe des HEILIGEN GEISTES ganz praktisch lehrt, wie ich jede noch so bedrohliche Situation sanft in Frieden verwandeln kann. Hierin liegt die einzige Chance auf wirkliche Freiheit und Glück, die wir haben. Es gibt keine andere. Solange du meinst, die Welt (eine Situation, ein Mensch) müsse sich verändern, um in Frieden sein zu können, wirst du ihn nie finden, denn du fängst am falschen Ende an. Stabiler, nachhaltiger Frieden ist nur in GOTT in uns zu finden, und dieser dehnt sich von innen nach außen aus. Alles andere ist und bleibt immerzu wackelig und bedroht.

Eine heile Welt auf Erden wird immer nur persönlich erlebbar sein und zeitlich begrenzt.
Es wird sie nie für alle geben aus dem einfachen Grund, weil die Welt dual ist, sie beruht auf Gegenteile. Nur der HIMMEL ist EINS. Ein vollkommener, geeinter GOTT der Liebe kann keine duale Welt erschaffen. Wäre die Welt von IHM, gäbe es in der Tat keine Hoffnung. Daher träumen wir, und weiter ist es nichts. Ich habe großes Verständnis für all jene (und es sind viele), die ihren Glauben an GOTT aufgrund dessen, was ihnen beigebracht wurde, was ER ist, verloren haben.

Ein Kurs in Wundern© ist der einzige Weg, den ich kenne – und ich kenne viele – der uns geradewegs und mit unendlicher Geduld zum Erwachen führt. Zum Erwachen zu unserer wahren, unveränderlichen IDENTITÄT.

„Der HIMMEL ist weder ein Ort noch ein Zustand. Er ist nur ein Gewahrsein vollkommenen EINSSEINS und die Erkenntnis, dass es sonst nichts gibt, nichts außerhalb dieses EINSSEINS und nichts anderes darin.“ – Ein Kurs in Wundern© T-18.VI.1.5:6

Mein Angebot

*Ein Kurs in Wundern© Greuthof Verlag, Freiburg i.Br.

GOTT ist